Ingenieure sind anders

Ingenieure und Techniker sind meist gute Tüftler. Technisch begabte Menschen bestechen durch Genauigkeit, Liebe zum Detail, Ausdauer und Biss bei dem, was sie gern tun. Konstruieren, Produzieren und Entwickeln sind ihr Spezialgebiet.

Auf der anderen Seite haben Ingenieure und Techniker nicht selten einen überdurchschnittlich hohen Lern- und Entwicklungsbedarf in persönlicher Kommunikations- und Konfliktfähigkeit sowie Vertriebs- und Kundenorientierung und ganz besonders im Bereich der Mitarbeiterführung.

Dieser Lernbedarf im Sozial- und Führungsverhalten verursacht vor allem in der Projektarbeit Probleme. Die Folge: Durch mangelnde Kommunikation oder wenig transparentes Führungsverhalten entstehen handfeste Terminüberschreitungen und Kostenexplosionen – mit mittelbaren oder unmittelbaren Auswirkungen.

Spezielle Systemdynamiken tun ihr Übriges, manches funktioniert in Entwicklungs- und Produktionswelten ganz anders – so auch z.B. Themen wie Führungskultur und Führungskräfteentwicklung.

„Ingenieure sind anders –
unser Ansatz auch!“
Ralf Juhre

In jahrelanger Trainingspraxis haben wir uns besondere Kompetenzen in der Konzeption und Durchführung von Sozialkompetenz- und Führungskulturentwicklungsmaßnahmen speziell für die Bedürfnisse von Ingenieuren und Technikern angeeignet. Dies gelang durch zahlreiche Trainingswochen mit Hunderten von Ingenieuren und Technikern. Darüber hinaus haben wir ganz konkret an speziellen Projekten vor Ort mitgearbeitet.

Unsere mit und für Kunden entwickelten Konzepte sind erprobt und haben sich in der Praxis vieler Entwicklungs- und Produktionsunternehmen bewährt.
Gern nennen wir Ihnen auf Anfrage qualifizierte Referenzen.

Bei Seminaren mit Ingenieuren und Technikern halten wir uns an das von uns entwickelte AMPEL-Prinzip. Dabei steht:

A für Authentizität
Dies bedeutet Ehrlichkeit, Aufrichtigkeit und Wahrhaftigkeit. Dinge werden beim Namen genannt. Ingenieure merken mit ihrer ausgeprägten Analysefähigkeit schnell, wenn ihnen ein A für ein O vorgemacht werden soll. Der Trainer darf keine versteckten Ziele (hidden agenda) verfolgen, Trainingsinhalte müssen durch eigene Erfahrungen und Erlebnisse begreifbar gemacht werden.

M für Maximale Nähe
Die Kultur des „homo technicus“ pflegt die klassische Distanzierung. Damit einher geht eine mangelnde Reflexionsoffenheit. Um jedoch Lernerfolge zu erzielen, ist es wichtig, Offenheit im Seminar zu erreichen. Dies kann durch ganz einfache Elemente wie z.B. den offenen, barrierefreien Stuhlhalbkreis als auch durch die durchdachte Didaktik des Seminars, die Wert auf Partizipation legt, geschehen. Die persönliche Wertschätzung der Teilnehmer sollte durch das Auftreten des Trainers spürbar werden.

P für Praxisbezug
Ingenieure und Techniker wollen im Alltag gegenständlich begreifen und erfassen. Nicht messbares „Gelaber“ ist ihnen zuwider. Deshalb ist es so wichtig, ihnen die Möglichkeit zu bieten, an Beispielen und Gegenständen anschaulich zu begreifen sowie erlebnisorientiert zu lernen. Wir setzen deshalb bewusst Übungen mit klarem Themenbezug ein, deren Reflexion und Transfer in den Alltag wichtige Lernerlebnisse bietet.

E für Empathische Kommunikation
Die Sprache des „homo technicus“ folgt klaren logischen Regeln und Abläufen. Empathie bedeutet in diesem Zusammenhang, sich als Seminarleiter auf diese besondere Art der Kommunikation einzulassen: Gedanken klar zu strukturieren, Tabellen und Flow-Charts zur Veranschaulichung zu nutzen. Gleichzeitig muss Rücksicht auf die kommunikativen Defizite genommen werden, die vielen Ingenieuren und Technikern gemeinsam sind. Das Einüben von emotionaler Kommunikation und Feedback muss mit viel Einfühlungsvermögen gesteuert und der „homo technicus“ von dessen Vorteil überzeugt werden.

L für Lernverantwortung beim Teilnehmer
Da Ingenieure und Techniker oft selbständig arbeiten und es gewöhnt sind, Prozesse zu entwickeln, bietet die selbstgesteuerte Kleingruppe mit klaren Arbeitsvorgaben die ideale Lernumgebung. Auch Einzelarbeit und Tests helfen den Teilnehmern, sich aktiv in das Seminargeschehen einzubringen und autonom zu lernen. Bei allen Lernformen gilt: Spielregeln und Uhrzeiten klar vereinbaren. Der Trainer mischt sich während der Problemlösung nicht ein, er wird erst in der Beurteilung und Reflexion wieder aktiv.

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